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Mühlhahn, Klaus: Geschichte des modernen China

Von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart
Selbst elementare Kenntnisse der Geschichte Chinas sind hierzulande noch immer Mangelware. Klaus Mühlhahn beschreibt in seiner umfassenden Darstellung, wie sehr das Land auf seinem Weg von der gedemütigten Halbkolonie zur globalen Supermacht unserer Tage von der eigenen Vergangenheit geprägt wurde. Denn Chinas holpriger Weg in die Moderne ist nicht nur als eine Aufholjagd gegenüber dem Westen zu verstehen, sondern als ein großes Ringen um eine eigenständige chinesische Moderne. Wer Chinas phänomenalen Aufstieg, seine Widersprüche und Gegensätze begreifen will, der kommt an diesem grundlegenden Werk nicht vorbei.

Chinas Geschichte seit dem späten 17. Jahrhundert ist durchzogen von Krisen, Reformen, Revolutionen und Kriegen. Zugleich aber hat das Land stets eine hohe Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit bewiesen. Selbst im "Jahrhundert der Erniedrigung", als europäische Kolonialmächte das Sagen hatten, konnte es eine halbsouveräne Stellung behaupten. Klaus Mühlhahn schildert in seinem großen Buch auf dem neuesten Stand der Forschung Chinas Geschichte von der Qing-Dynastie bis zu Xi Jinping und nimmt dabei von der Politik über die Gesellschaft bis zur Wirtschaft und Umwelt alle Felder detailliert in den Blick. Der Schlüssel seiner Interpretation sind die chinesischen Institutionen, die seit Konfuzius über alle Regime und Machthaber hinweg auf die jeweiligen Umstände reagiert und sie zugleich mit ihrem enormen Reichtum an Ideen und Modellen bis in die heutige Gegenwart mitgestaltet haben."Mühlhahn zeichnet Reformen, Revolutionen und Kriege durch die Linse der Institutionen nach und widerlegt dabei oft westliche Vorstellungen wie etwa die von der als monolithisch charakterisierten chinesischen Bürokratie. Er warnt außerdem davor, Chinas wirtschaftlichen Erfolg als Beweis für einen einzigartigen Weg zu sehen, ohne ihn in einen historischen Kontext zu stellen."
The New Yorker

"Eine große Leistung...(Dieses Buch) ist mit Klarheit und Menschlichkeit geschrieben und schöpft erkennbar aus einem breiten Spektrum jüngster Forschung... Mühlhahns Buch kann wärmstens empfohlen werden."
American Historical Review

"Innovativ und erfrischend (...) Dank Mühlhahns gekonnter Darstellung dürfte sich dieses Buch großer Beliebtheit erfreuen."
H-Net Reviews

"Mühlhahn bietet eine detailreiche, ausgewogene Darstellung der Geschichte des modernen China, angefangen vom Aufstieg der Qing-Dynastie im frühen 17. Jahrhundert bis hin zum Regierungsantritt von Xi im Jahre 2012 (...) Eine meisterhafte Synthese."
Choice
Autor Mühlhahn, Klaus
Verlag Beck, C H
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 760 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Leinen; mit 34 Abbildungen und 25 Karten
Masse H21.7 cm x B13.9 cm x D5.4 cm 1'026 g
Reihe Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung
Selbst elementare Kenntnisse der Geschichte Chinas sind hierzulande noch immer Mangelware. Klaus Mühlhahn beschreibt in seiner umfassenden Darstellung, wie sehr das Land auf seinem Weg von der gedemütigten Halbkolonie zur globalen Supermacht unserer Tage von der eigenen Vergangenheit geprägt wurde. Denn Chinas holpriger Weg in die Moderne ist nicht nur als eine Aufholjagd gegenüber dem Westen zu verstehen, sondern als ein großes Ringen um eine eigenständige chinesische Moderne. Wer Chinas phänomenalen Aufstieg, seine Widersprüche und Gegensätze begreifen will, der kommt an diesem grundlegenden Werk nicht vorbei.

Chinas Geschichte seit dem späten 17. Jahrhundert ist durchzogen von Krisen, Reformen, Revolutionen und Kriegen. Zugleich aber hat das Land stets eine hohe Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit bewiesen. Selbst im "Jahrhundert der Erniedrigung", als europäische Kolonialmächte das Sagen hatten, konnte es eine halbsouveräne Stellung behaupten. Klaus Mühlhahn schildert in seinem großen Buch auf dem neuesten Stand der Forschung Chinas Geschichte von der Qing-Dynastie bis zu Xi Jinping und nimmt dabei von der Politik über die Gesellschaft bis zur Wirtschaft und Umwelt alle Felder detailliert in den Blick. Der Schlüssel seiner Interpretation sind die chinesischen Institutionen, die seit Konfuzius über alle Regime und Machthaber hinweg auf die jeweiligen Umstände reagiert und sie zugleich mit ihrem enormen Reichtum an Ideen und Modellen bis in die heutige Gegenwart mitgestaltet haben."Mühlhahn zeichnet Reformen, Revolutionen und Kriege durch die Linse der Institutionen nach und widerlegt dabei oft westliche Vorstellungen wie etwa die von der als monolithisch charakterisierten chinesischen Bürokratie. Er warnt außerdem davor, Chinas wirtschaftlichen Erfolg als Beweis für einen einzigartigen Weg zu sehen, ohne ihn in einen historischen Kontext zu stellen."
The New Yorker

"Eine große Leistung...(Dieses Buch) ist mit Klarheit und Menschlichkeit geschrieben und schöpft erkennbar aus einem breiten Spektrum jüngster Forschung... Mühlhahns Buch kann wärmstens empfohlen werden."
American Historical Review

"Innovativ und erfrischend (...) Dank Mühlhahns gekonnter Darstellung dürfte sich dieses Buch großer Beliebtheit erfreuen."
H-Net Reviews

"Mühlhahn bietet eine detailreiche, ausgewogene Darstellung der Geschichte des modernen China, angefangen vom Aufstieg der Qing-Dynastie im frühen 17. Jahrhundert bis hin zum Regierungsantritt von Xi im Jahre 2012 (...) Eine meisterhafte Synthese."
Choice
Fr. 54.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-406-76506-3
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Mühlhahn, Klaus

Klaus Mühlhahn ist Professor für Sinologie und Präsident der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Zuvor war er Vizepräsident der Freien Universität Berlin. 2009 erhielt er den renommierten John-King-Fairbank-Price der American Historical Association.

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