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Demokratie in der SchweizGeschichte und Gegenwart
Autor(en)
Lang, Josef
Verlag
Hier & Jetzt
Sprache
Deutsch
Einband
Buch | 2020
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Preis
inkl. 2.5% MwSt.
CHF 41.00
Auflage
2. A.
Masse
H22.2 cm x B15.6 cm x D2.5 cm 629 g
Abbildungen
12 schwarzweiss und farbige Abbildungen
Seitenangaben
224 S.
BZ-Nr.
33224659
ISBN
978-3-03919-486-5
EAN
9783039194865
Die Schweiz sieht sich gern als Hort der direkten Demokratie, die ihre Wurzeln im fernen Mittelalter haben soll. Die heutige Form des Schweizer Staatswesens geht aber wesentlich auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Josef Lang analysiert und reflektiert seine Entstehung und Entwicklung in geraffter Form: Inwiefern gab es Partizipation in der Zeit vor 1798? Welche Auswirkungen hatte die Helvetik? Auf welcher Basis entstand der Bundesstaat 1848? Der Autor beschreibt eindrücklich den Umbruch in den Jahren nach 1860, als sich demokratischer, säkularer und sozialer Fortschritt zu verbinden begannen. Er schildert die Veränderungen des Staatswesens im 20. Jahrhundert mit dem Vollmachtenregime während der Weltkriege, den Konflikten zwischen Korporatismus und Republikanismus in der Zwischenkriegszeit, der politischen Enge in der Zeit der Geistigen Landesverteidigung, dem gesellschaftlichen Aufbruch 1968 und der konservativen Wende der 1990er-Jahre. Und er beleuchtet mit der aktuellen Klimabewegung und den Debatten um Gleichstellung die Gegenwart.
Josef Lang ist Historiker und Politiker. Er promovierte an der Universität Zürich und lebt heute in Bern. Von 1982 bis 2011 war er Zuger Stadt-, Kantonsund Bundesparlamentarier. Bei Hier und Jetzt publizierte er mit Pirmin Meier den Doppelessay «Kulturkampf. Die Schweiz des 19. Jahrhunderts im Spiegel von heute» (2016).
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