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Schwager, Susanna: Lamento

Brief an den Vater
»Ich will diesen letzten Brief an Dich im Imperfekt schreiben. Wahrscheinlich sagt Dir dieses Wort nicht viel, und ich will Dich nicht mit Grammatik langweilen. Das Imperfekt gefiel Dir aber immer. Vielleicht, weil es Nachdruck hat, Erhabenheit. Es ist die Form des ganz und gar Endgu?ltigen, des fu?r immer Vergangenen, der Hymnen auch. Zwar holpert und stakst es gelegentlich und ist nicht so geläufig wie die sogenannt vollendete Gegenwart, in der man meistens erzählt, dem Perfekt. Das Imperfekte scheint mir aber jetzt wu?rdiger und perfekter als alles Perfekte einer noch so vollendeten Gegenwart.
Autor Schwager, Susanna
Verlag Bilger Verlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 130 S.
Meldetext Noch nicht erschienen, April 2021
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B13.0 cm
Auflage Erstauflage
»Ich will diesen letzten Brief an Dich im Imperfekt schreiben. Wahrscheinlich sagt Dir dieses Wort nicht viel, und ich will Dich nicht mit Grammatik langweilen. Das Imperfekt gefiel Dir aber immer. Vielleicht, weil es Nachdruck hat, Erhabenheit. Es ist die Form des ganz und gar Endgu?ltigen, des fu?r immer Vergangenen, der Hymnen auch. Zwar holpert und stakst es gelegentlich und ist nicht so geläufig wie die sogenannt vollendete Gegenwart, in der man meistens erzählt, dem Perfekt. Das Imperfekte scheint mir aber jetzt wu?rdiger und perfekter als alles Perfekte einer noch so vollendeten Gegenwart.
Fr. 28.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-03762-091-5
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, April 2021

Über den Autor Schwager, Susanna

Susanna Schwager, geboren 1959 in Oerlikon, war Lektorin beim Diogenes-Verlag. Mehrere Jahre lebte sie in Mexiko. Heute wohnt und schreibt sie in der Nähe von Zu?rich und anderswo. Susanna Schwagers erfolgreiches Werk begann mit »Fleisch und Blut - Das Leben des Metzgers Hans Meister« (2004), in dem sie den Erinnerungen ihres Großvaters eigene Worte verlieh. Mit »Die Frau des Metzgers« (2007) und I»da - Eine Liebesgeschichte« (2010) vervollständigte Schwager die dokumentarische Familientrilogie - sie erhielt dafu?r den Preis fu?r herausragende literarische Leistung der Schweizer Schillerstiftung. In der Laudation zum Schillerpreis 2011 attestierte ihr Urs Widmer, ein »eigenes Literaturgenre« erfunden zu haben. Mehrere weitere erfolgreiche Bu?cher, darunter ihr Werk »Das volle Leben - Frauen u?ber 80 erzählen« (2007), das sich rund ein Jahr in den Top Ten der Bestsellerliste hielt, komplettieren Schwagers bisheriges Werk.

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