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Seneca : Epistulae morales ad Lucilium. Liber XVII et XVIII. /Briefe an Lucilius über Ethik. 17. und 18. Buch

Lat. /Dt
Die in der Überlieferung zusammengefassten Bücher 17 und 18 der Lucilius-Briefe enthalten die Nummern 101-109. Sie behandeln die gewohnten stoischen Maximen in unerschöpflicher Variationsbreite, hier teilweise mit beeindruckenden kosmologischen und materialistischen Akzenten. Die Erörterung der Frage, wieweit der Weise dem Weisen nützen kann (Brief 109), beendet das Bücherpaar.
Autor Seneca / Gunermann, Heinz (Übers.) / Gunermann, Heinz (Hrsg.)
Verlag Reclam
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 1998
Seitenangabe 165 S.
Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen DeutschLatein
Abbildungen KART
Masse H14.8 cm x B9.6 cm x D1.2 cm 86 g
Reihe Reclams Universal-Bibliothek
Die in der Überlieferung zusammengefassten Bücher 17 und 18 der Lucilius-Briefe enthalten die Nummern 101-109. Sie behandeln die gewohnten stoischen Maximen in unerschöpflicher Variationsbreite, hier teilweise mit beeindruckenden kosmologischen und materialistischen Akzenten. Die Erörterung der Frage, wieweit der Weise dem Weisen nützen kann (Brief 109), beendet das Bücherpaar.
Fr. 7.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-15-009373-3
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen

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Über den Autor Seneca

Seneca (Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, zwischen 4 v. Chr. und 1 n. Chr. Cordoba - April 65 n. Chr. bei Rom) war unter den Kaisern Caligula und Claudius als Anwalt, Quästor und Senator tätig. Im Jahr 41 ins Exil nach Korsika geschickt, wurde er acht Jahre später zur Erziehung Neros nach Rom zurückberufen. Als Dichter beschäftigte sich Seneca in »Medea«, »Oedipus« und sieben weiteren Tragödien mit Stoffen aus dem griechischen Sagenkreis. Mit der »Apocolocyntosis« (»Die Verkürbissung des Kaisers Claudius«) gelang ihm ein bissiges und scharfzüngiges Pamphlet gegen den Mann, der ihn ins korsische Exil geschickt hatte. Als Philosoph vertrat er in seinen Briefen »Epistulae morales ad Lucilius« (»Briefe an Lucilius über Ethik«) sowie in seinen Abhandlungen, beispielsweise »De vita beata« (»Vom glücklichen Leben«) oder »De tranquillitate animi« (»Von der Ausgeglichenheit der Seele«), die Lehre der Stoa, die Leben und Tod mit Genügsamkeit, Weisheit und Gleichmütigkeit entgegentritt. In diesem Geist erscheint auch Senecas Ableben, wie es der Historiker Tacitus in seinen »Annalen« beschreibt: Seneca wurde von Nero, der dem Lehrer zusehends entglitten war, der Teilnahme an der Pisonischen Verschwörung beschuldigt und zum Selbstmord gedrängt - einem Befehl, dem der Philosoph laut Tacitus stoisch Folge leistete.

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